inLab 3D Software Update V2.90

Vollanatomische Brücken mit inLab

Mit der inLab 3D-Version 2.90, die ab Oktober über den Handel zu beziehen ist, lassen sich Brückenkonstruktionen mit vollanatomischer Kaufläche bis zu einer Größe von zehn Gliedern herstellen. Mit der neuen Software lassen sich nun große unverblendete Restaurationen für den Seitenzahnbereich konstruieren und in Metall ausführen. Die Modellierung des Gerüsts für den Guss, die bislang in Wachs ausgeführt wurde, kann wesentlich zeitsparender im CAD/CAM-Verfahren erfolgen. Das Material dazu, den Acrylpolymerblock CAD Waxx, liefert die VITA Zahnfabrik.

Reduzierte und teilreduzierte Konstruktionen

Das Software-Modul FrameWork 3D ermöglicht ab jetzt die Herstellung anatomisch angenäherter Gerüstkonstruktionen bei Brücken und Kronen. Mit dem Updates V2.90 kann die inLab 3D-Software jetzt das Brückengerüst so berechnen, dass die Suprakonstruktion überall eine gleichmäßige Verblend-Schichtstärke aufweist – eine reduzierte anatomische Form. Auch „Teilreduktionen“ sind möglich und lassen sich problemlos miteinander kombinieren. So entstehen Gerüste, die sich beliebig aus Pfeilerkappen, Vollkronen und teilreduzierten Kronen zusammensetzen.

Noch größere Detailgenauigkeit durch erweiterten Scan-Modus bei inEos

Zur noch genaueren Erfassung von Brückensituationen ist nun die Kombination des Rotations-Scan mit dem Draufsichts-Scan möglich. Die im Rotations-Scan erfassten Einzelstümpfe werden der Brückensituation im Draufsichtss-Scan zugeordnet und zu einem virtuellen Gesamtmodell verrechnet. So können zusätzliche Details in der Konstruktion berücksichtigt werden. Das schafft noch mehr Präzision im Präparationsbereich.

Neuer Schleiferdialog

Die Kombinationsmöglichkeiten der Schleifer hat sich in der
V 2.90 drastische reduziert reduziert. Für das Schleifen von Gerüsten und Einzelzahnversorgungen wird in Zukunft nur noch eine Schleiferkombination verwendet: rechts ein Standard-Kegel (cylinder pointed bur) und links der Stufendiamant (Step bur 12) . Ausnahmen gibt es nur noch bei asymmetrischen und den 40mm-Blöcken sowie bei der Bearbeitung von Kunststoff. Der weiter entwickelte Schleifdialog zeigt visuell, welcher Schleifdiamant auf welcher Seite einzuspannen ist.

Biomimetische Anpassung der Kaufläche auch bei Inlays

Mit der neuen Software wird die Kaufläche wie bei der Krone nun auch beim Inlay in einem biomimetischen Prozess an die Antagonisten angepasst. Die Aufnahme des Bissregistrates dient hierbei der Software als Referenz zur automatischen Anpassung der Okklusion.

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