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Altgeräte korrekt entsorgen

Eine Behandlungseinheit oder ein anderes Dentalgerät wird ersetzt. Doch was passiert mit dem Altgerät?

Eines Ihrer Geräte ist in die Jahre gekommen und Sie möchten mit einem Gerät auf technisch neuestem Stand arbeiten oder eine Instandsetzung lohnt sich nicht mehr? Ist der Neukauf erledigt, bleibt die Frage zu klären, was mit dem Altgerät passiert.

1. Wer haftet für das Altgerät?

Grundsätzlich sind Praxisbetreiber in allen Belangen rund um die Dentalgeräte verantwortlich. Insofern können sie auch bei nicht fachgerechter Entsorgung von Altgeräten in Haftung genommen werden. Das Elektrogerätegesetz (ElektroG) definiert, wie mit zu entsorgenden Dentalgeräten umzugehen ist.

Ein ausgemustertes Gerät sollte möglichst nicht auf einem Schrottplatz oder noch schlimmer in der Umwelt landen - immerhin muss von einer Kontamination ausgegangen werden. Insbesondere bei sogenannten historischen Altgeräten, die vor dem 13. August 2005 in Verkehr gebracht wurden, sind Praxisbetreiber nach dem Elektrogerätegesetz als Abfallerzeuger für die Entsorgung verantwortlich. Bei zu entsorgenden Behandlungseinheiten jüngeren Datums sind wiederum die jeweiligen Hersteller und Händler verpflichtet, eine Rückgabemöglichkeit für das Altgerät anzubieten.

Ratsam ist daher die Beauftragung sog. zertifizierter Erstbehandlungsanlagen. Zu diesen gehört der Kooperationspartner von Pluradent – der Entsorgungsspezialist enretec mit Sitz in Velten bei Berlin.

2. Entsorgungsrisiko Amalgamreste! Was ist bei der fachgerechten Entsorgung zu beachten?

Insbesondere Behandlungseinheiten, aber auch anderen Elektrogeräte aus der Praxis, können kontaminierte Bestandteile beinhalten, die vor einer Weiterverarbeitung von einem spezialisierten Entsorger entnommen werden müssen. So stellen die in den Behandlungseinheiten verbauten Amalgamauffangbehälter eine besondere Kontaminationsgefahr dar. In diesen befinden sich regelmäßig Amalgamrückstände, die bei unsachgemäßer Entsorgung in die Umwelt gelangen können.

Deswegen sollte die Entsorgung ausgedienter Behandlungseinheiten und Elektrogeräte immer in die Hände spezialisierter Entsorgungsbetriebe wie enretec gegeben werden, die im Sinne des ElektroG offiziell die sog. Erstbehandlung vornehmen dürfen. Deren Fachpersonal nimmt die Geräte händisch auseinander und entfernt fachgerecht Flüssigkeiten sowie gefährliche (auch mit Amalgamresten verunreinigte) Bauteile aus den Geräten, bevor diese den weiteren Verwertungs- oder Beseitigungsmaßnahmen zugeführt werden dürfen. Alle Bauteile werden entsprechend separiert und die Elektronik gesondert behandelt, um die Einzelteile möglichst wieder dem Entsorgungskreislauf zuzuführen.

3. Was beinhaltet ein Entsorgungsbeleg?

In Deutschland besteht eine Nachweispflicht für die Entsorgung von Elektroaltgeräten aus Praxen, genauso wie von gefährlichen Abfällen (z. B. Entwickler- und Fixierflüssigkeiten oder Amalgamabfälle). Hierfür müssen von Abfallerzeuger und Abfallentsorger die Menge, die Anzahl, die Abfallschlüsselnummer und das Datum der Entsorgung dokumentiert werden. Zwingend erforderlich bei der Entsorgung von alten Behandlungseinheiten ist unter anderem die Angabe der Gerätemerkmale sowie der Seriennummer auf dem Formblatt. Nur so kann ein Gerät eindeutig zugeordnet werden. Die spezialisierten Entsorger beraten und unterstützen dabei.

4.Warum ist der Entsorgungsbeleg so wichtig?

Von Pluradent und enretec erhalten Sie stets einen detaillierten Entsorgungsnachweis mit den Merkmalen des Altgerätes sowie der Gerätenummer. Den Beleg sollten Sie mindestens drei Jahre aufbewahren, um ihn auf Verlangen Behörden vorzeigen und die fachgerechte Entsorgung belegen zu können. Gerade im Rahmen einer Praxisbegehung werden die Entsorgungsbelege immer häufiger nachgefragt und überprüft.

 

Vertrauen Sie daher einem professionellen Partner, damit Sie immer auf der sicheren Seite sind – egal ob bei der Entsorgung Ihres täglichen Praxisabfalls oder Ihrer Elektrogeräte.