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CAD/CAM Dental

Mit digitalen Workflows Zeit und Geld sparen

CAD/CAM - Definition
Das Verfahren - der dentale digitale Workflow
CAD/CAM - Ist das was für mich?
Warum Beratung so wichtig ist 
Showrooms
Kontakt / Interaktive Karte


CAD/CAM - Definition

CAD/CAM ist in aller Munde, obwohl die Technologie keine Neuheit in der Zahnmedizin ist. Bereits Mitte der 80er Jahre wurde CAD/CAM in den ersten Zahnlaboren und Praxen verwendet. Durch Weiterentwicklungen in den Bereichen Mechanik, Optik, Software und Informatik wird das digitale Arbeiten allerdings zunehmend attraktiver für die Zahnmedizin. Insbesondere das immer relevanter werdende Vernetzen der Geräte und der Anwender schafft Synergien und verstärkt die Vorteile von CAD/CAM im digitalen Workflow.

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Doch was bedeutet CAD/CAM?

Die Begriffe CAD und CAM bezeichnen das computergestützte Entwerfen (Computer Aided Design) und Herstellen (Computer Aided Manufacturing) von Werkstücken. In der Zahntechnik werden die Begriffe CAD und CAM zusammen verwendet, um die Herstellungsmethode von beispielsweise Zahnersatz oder Bohrschablonen und die dafür verwendete Ausrüstung zu beschreiben.

Foto: Ausschnitt unserer CAD/CAM-Strecke in München


Das Verfahren - Der dentale digitale Workflow

Der CAD/CAM Workflow besteht grundsätzlich aus den drei Phasen Datengewinnung (CAI), Datenverarbeitung (CAD) und Fertigung (CAM):

In der ersten Phase, der Datengewinnung (CAI), wird die Mundsituation erfasst und digitalisiert. Dies geschieht entweder mit einem Intraoralscanner oder auch indirekt über einen Modellscanner. Dieser scannt die im klassischen Abdruckverfahren hergestellten Gipsmodelle und überführt sie in die digitale Welt. Zusätzlich kann ein 3D Röntgengerät (DVT) den digitalen Datensatz um die Knochenstrukturen ergänzen. Somit wird die Implantatplanung und Kiefergelenksdiagnostik ermöglicht.

In der zweiten Phase, der Datenverarbeitung (CAD), braucht es optimierte Rechner und spezialisierte Software, die dem Darstellen und Bearbeiten digitaler Arbeiten dienen. Mithilfe der Software wird anhand der digitalen Daten die Behandlungsplanung durchgeführt und Implantate, Zahnersatz oder Schienen entworfen. Für den Zahnersatz können neben individueller Prothetik auch Vorlagen für Implantate, Abutments oder Zähne aus der softwareeigenen Datenbank gewählt und angepasst werden. Dieser digitale Zahnersatz kann gleich in dem virtuellen Gebiss eingesetzt und die Funktion innerhalb der Software simuliert werden.

Passt der eingesetzte Zahnersatz ästhetisch und funktional kann der Datensatz exportiert und der dritten Phase, also der Fertigung (CAM), zugeführt werden. Sollte der Zahnersatz nicht passen, können in der Software die notwendigen Änderungen mit wenigen Mausklicks angepasst werden.

Beim CAM gibt es sowohl additive wie subtraktive Herstellungsverfahren. Zu den additiven Herstellugsverfahren zählen die verschiedenen Varianten des 3D-Drucks. Dreidimensionale Druckverfahren eigenen sich zur Herstellung von Modellen, Knirscherschienen und Bohrschablonen aus Kunststoff sowie Metallgerüsten. In der Zahntechnik finden DLP-, SLA- und SLM-Drucker am häufigsten Verwendung.

Zu den subtraktiven Verfahren zählen Fräs- oder Schleifmaschinen. Hier wird aus Blöcken und Ronden unterschiedlichster Materialien wie Keramik, Lithium-Disilikat, Kunststoff oder Titan das gewünschte Medizinprodukt erstellt. Eine Sonderstellung nimmt das weitläufig bekannte CEREC ein. Im Allgemeinen bezeichnet CEREC die Herstellung von Zahnersatz zur Sofortversorgung im Chairsideprozess.

CAD/CAM – Ist das was für mich?

Die Möglichkeiten, wie Sie sich am digitalen Workflow beteiligen können sind vielfältig. Die angestrebte CAD/CAM-Lösung will allerdings gut überlegt sein, um Patienten- bzw. Kundenvorteile und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen. Hier entscheiden

  • Ihr angestrebtes Angebot an Patientenversorgungen
  • die daraus entstehenden Anforderungen an die CAD/CAM-Ausstattung
  • und die Kompatibilität der CAD/CAM-Geräte untereinander über Ihre Rahmenbedingungen.

Konkret bedeutet dies, dass Ihre optimale Ausrüstung abhängig von den Behandlungsmethoden ist, die Sie Ihren Patienten als Zahnarzt anbieten wollen.

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CAD/CAM für das Labor

Analog dazu ist es für das Dentallabor wichtig zu erkennen, welche Behandlungen Ihr Kunde, der Zahnarzt, anwenden will und welche Ausrüstung und welches Know-How Sie benötigen, um die gewünschten Dienstleistungen möglich zu machen. Wie der Zahnarzt das Dentallabor nutzt, kann auch das Dentallabor einen externen Dienstleister verwenden. Dies bietet sich insbesondere für Komponenten an, die nicht wirtschaftlich sinnvoll im eigenen Labor hergestellt werden können. Beispiele hierfür können Metallgerüste oder individuelle Titan-Abutments sein. 

Zusammenarbeit Praxis und Labor

Möchten Sie als Praxisinhaber die Vorteile der intraoralen Abformung nutzen, ohne die technischen Kompetenzen für Fräsen oder 3D-Druck bilden zu müssen? Kein Problem – die digitalen Datensätze können per Internet an ein Labor gesendet werden. Das Labor kann anschließend auf Basis der von Ihnen gelieferten digitalen Abformung das gewünschte Medizinprodukt entwerfen und herstellen.

Soll hingegen in der Praxis die klassische Abformung beibehalten werden? Ebenfalls kein Problem – das Labor kann das empfangene Gipsmodell per Modellscanner digitalisieren und so in den digitalen Workflow überführen. Hier bieten sich Chancen für Labore und Praxen gleichermaßen, sowohl für bereits digital als auch analog Arbeitende. Die Zahnarztpraxis bietet den Patienten die bevorzugte Behandlungsmethode an und das Labor bietet das Know-How und die Leistungen an, um diese Patientenversorgung erfolgreich durchführen zu können.


Warum Beratung so wichtig ist

Für diese komplexen Zusammenhänge lohnt es sich unsere erfahrenen und kompetenten Experten zu befragen. Es liegt in Ihrem Interesse insbesondere bei höheren Investitionssummen sicherzugehen, dass sich der Aufwand lohnt.

Häufig steckt der Teufel im Detail und vermeintlich einfache Produkteigenschaften oder Parameter führen zu vermeidbaren Schwierigkeiten im Workflow. Ein individuell angepasster CAD/CAM-Workflow beugt hier vor und schont Ihren Geldbeutel, aber auch Ihre Nerven. Es gilt also die Möglichkeiten, die CAD/CAM bietet, abzuwägen und im Zusammenhang mit dem angestrebten Geschäftsmodell zielführend zu durchdenken.

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Showrooms

Ob Chairside, Labside oder die digitale Kooperation zwischen Labor und Praxis: Wir bieten Ihnen die Chance CAD/CAM in unseren Niederlassungen live zu erleben und sich mit unseren kompetenten CAD/CAM-Spezialisten auszutauschen.

Nutzen Sie unser Arsenal von 6 Praxis- und 3 Labor-Spezialisten, um Ihren digitalen Workflow durchdacht und wirtschaftlich zu gestalten – bei Ihnen vor Ort, deutschlandweit. Wir helfen Ihnen nicht nur bei der Erstellung und Optimierung Ihres digitalen Workflows, sondern unterstützen Sie auch im Nachgang mit Produktsupport, Schulungen und Kursen.

Hier gelangen Sie zu Schulungen und Kursen für die Zahnarztpraxis und das Dentallabor.

Foto: Ausschnitt unserer CAD/CAM-Strecke in München

 


Kontakt / interaktive Karte

Besuchen Sie eine unserer Ausstellungen und erleben Sie das Potenzial des digitalen Workflows live, in Farbe und mit eigenen Patientendaten. Unsere Experten beraten Sie gerne.

Kontaktieren Sie uns einfach über unsere interaktive Karte, indem Sie auf das Symbol der gewünschten Niederlassung klicken.

Chemnitz
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